Michaela Karl entdeckt auf eine New-York-Reise die Frau, die mit dieser Stadt unweigerlich verbunden ist – Dorothy Parker, bekannt für ihre Bonmots, Kolumnen, Kurzgeschichten und Kritiken. Sie schrieb für die Vogue, Vanity Fair und den New Yorker, war der Star des berühmten Round Table im Algonquin.
Meine Meinung: Dieses Buch ist nicht nur eine Reise durch Dorothy Parkers Leben, sondern auch eine durch die (amerikanische) (Literatur-, Kultur)Geschichte – und dazu in einer Art und Weise geschrieben, die einen mit hinein nimmt in die Roaring Twenties, die Zeit der Prohibition, die des Zweiten Weltkriegs und die der Nachkriegszeit. Dorothy inmitten ihrer Freunde des Round Table. Dorothy auf ihren Europareisen. Dorothy in Hollywood, wo sie sich nie richtig wohl fühlte. Dorothy, die New Yorkerin.
Für mich war dieses Buch ein großes Lesevergnügen und ich habe eine Autorin kennengelernt, die zwar Zeit ihres Lebens mit sich und ihrem Leben zu kämpfen hatte, die aber auch ihre Freunde unterstützte und von diesen getragen wurde; eine Frau, die sich sehr engagieren konnte, wenn sie einmal von einer Sache überzeugt war. Wer ein Faible Literatur, Kunst und New York hat – für den ist dieses Buch das Richtige!
Bewertung:
Anmerkung: Ich habe es in der E-Book-Version gelesen. Leider enthielt diese Version keine Bilder (die es aber durchaus gibt, so hat mir der Bildnachweis verraten… und die bei anderen E-Books auch dabei sind). Darum und weil es auch an sich ein Buch ist, dass ich gerne als Buch in meinem Regal zum immer wieder schmökern und “in die Hand nehmen” haben möchte, wird es auch noch in der Printversion bei mir einziehen – früher oder später – naja, eher früher…
Bibliographische Daten (Buchausgabe):
Hardcover, Residenz-Verlag, 281 Seiten, 2011
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