Eine Weile bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, doch als neues Lesefutter her musste, konnte ich nicht widerstehen… Zum Glück nicht!
Kurzbeschreibung:
Emma und Dexter verbringen nach ihrer Abschlussfeier im Jahr 1988 eine erste Nacht miteinander. Anschließend ergreift Dexter erstmal die Flucht. Die große Liebe kann es doch in seinem zarten noch nicht geben, oder? Über 20 Jahre lang darf der Leser Emma und Dexter begleiten, immer am selben Tag – immer am 15 Juli.
Mein erster Leseeindruck:
David Nicholls besitzt eine Art zu schreiben, die auf mich einen unglaulichen Lesesog ausübt. Die Charaktere und deren Umfeld beschreibt er sehr genau. Und auch bei manch einem Charakterzug der Protagnisten der nicht so ganz sympathisch ist – ich kann nicht aufhören.
Bereits jetzt für mich ein ganz besonderes Buch!!
Von meinen Neuerwerbungen der letzten Woche habe ich mich nun für “Der Hahn ist tot” von Ingrid Noll entschieden. Das erste Buch der Autorin ist auch mein erstes Buch von ihr und mein erster Krimi seit langer Zeit. Und es gefällt mir bislang sehr gut. Der erste Mord ist geschehen, der zweite wird gerade geplant.
Inhalt: Sie hält sich für eine Benachteiligte, die ungerecht behandelt wird und zu kurz kommt. Mit zweiundfünfzig Jahren trifft sie die Liebe wie ein Hexenschuss. Diese Chance muss wahrgenommen werden, Hindernisse müssen beiseite geräumt werden. Sie entwickelt eine bittere Tatkraft: Rosemarie Hirte, Versicherungsangestellte, geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten. (Klappentext)
Erster Leseeindruck: Schwarz, makabar und trotzdem eine Protagonistin, die irgendwie bewegt. Denn man wünscht es Rosie so sehr, dass sie ihr Glück in der Liebe findet. Auch wenn ihr dies – bislang nicht recht gelingen will.
Ingrid Noll nimmt einen direkt mit in die Geschichte und so recht will man diese nicht verlassen, bis das Buch zu Ende gelesen ist.