Klappentext: Maja und Cora, Freundinnen seit sie sechzehn sind, lassen sich von den Männern so schnell nicht an Draufgängertum überbieten. Kavalierinnendelikte und böse Mädchenstreiche sind ebenso von der Partie wie Mord und Totschlag. Wehe denen, die ihrem Glück in der Toskana im Wege stehen!
Meine Meinung: Mein zweites Buch von Ingrid Noll, nach „Der Hahn ist tot“. Ich machs kurz: Nolls zweites Buch „Die Häupter meiner Lieben“ gefiel mir noch besser. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Majas. Der Leser erfährt, wie sich die beiden Freundinnen Cora und Maja kennen lernten und wie sich ihre Beziehung immer weiter und tiefer entwickelte. Ob in der kleinen dunklen Wohnung in der Maja mit ihrer Mutter lebt, ob im großen Haus als sie von Coras gut betuchten Eltern aufgenommen wird oder in der Toskana in der Wohngemeinschaft, bei deren Zusammensetzung Cora und Maja ein wenig nachhelfen – Ingrid Noll beschreibt all diese Orte, die Personen, die dort leben und ihre Gefühle so deutlich und auf eine Art und Weise, die mich direkt ins Buch und zu Maja und Cora in die schöne Gegend um Florenz mitgenommen hat und die ich nach den 280 Seiten nicht verlassen wollte.
Mein Fazit: Nachdem ich Ingrid Noll nun mit ihren beiden ersten Büchern kennen gelernt habe, freue ich mich auf alle Bücher von ihr die noch vor mir liegen.
Von meinen Neuerwerbungen der letzten Woche habe ich mich nun für “Der Hahn ist tot” von Ingrid Noll entschieden. Das erste Buch der Autorin ist auch mein erstes Buch von ihr und mein erster Krimi seit langer Zeit. Und es gefällt mir bislang sehr gut. Der erste Mord ist geschehen, der zweite wird gerade geplant.
Inhalt: Sie hält sich für eine Benachteiligte, die ungerecht behandelt wird und zu kurz kommt. Mit zweiundfünfzig Jahren trifft sie die Liebe wie ein Hexenschuss. Diese Chance muss wahrgenommen werden, Hindernisse müssen beiseite geräumt werden. Sie entwickelt eine bittere Tatkraft: Rosemarie Hirte, Versicherungsangestellte, geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten. (Klappentext)
Erster Leseeindruck: Schwarz, makabar und trotzdem eine Protagonistin, die irgendwie bewegt. Denn man wünscht es Rosie so sehr, dass sie ihr Glück in der Liebe findet. Auch wenn ihr dies – bislang nicht recht gelingen will.
Ingrid Noll nimmt einen direkt mit in die Geschichte und so recht will man diese nicht verlassen, bis das Buch zu Ende gelesen ist.